Ein alter Gaskessel in Wuppertal-Heckinghausen. Draußen Mitte März, also frische Abendluft. Drinnen rund 60 Unternehmerinnen und Unternehmer, Kunstlicht, Van Gogh und echte Gespräche. Der 12. März 2026 war kein gewöhnlicher Netzwerkabend.
Normann Schwiderski von MEGA-Screen hatte das Treffen organisiert, in enger Zusammenarbeit mit der VISIODROM gGmbH. Und wer das Visiodrom kennt, weiß: Hier ist nichts Beliebiges möglich. Das Haus hat eine eigene Energie, eine Geschichte, die man spürt, sobald man den Gaskessel betritt.
Wo früher Gas gespeichert wurde, pulsiert heute Kultur
Das Visiodrom ist kein Veranstaltungsort wie jeder andere. Der historische Gaskessel in Heckinghausen ist ein Industriedenkmal, das seit Jahren als Kulturort genutzt wird und Ausstellungen zeigt, die Menschen bewegen. Wer einmal da war, kommt wieder.
An diesem Abend stand die aktuelle Ausstellung im Mittelpunkt: „Vincent van Gogh, Sehnsucht.“ Eine Führung durch das Leben und Werk des niederländischen Malers, erzählt anhand von mehr als 100 Werken in Originalgröße. Von seinen frühen Jahren in den Niederlanden über die Pariser Zeit bis zu seinen letzten Schaffensjahren in Arles und Auvers-sur-Oise. Wer sich selbst nicht als Kunstkenner bezeichnet, mit dem macht die Ausstellung trotzdem etwas.
Besonders ein Raum bleibt hängen: „Vincent und ich,“ in dem man seinen berühmten Selbstporträts auf Augenhöhe begegnet und durch eine clevere Inszenierung selbst zum Teil des Bildes wird.
360° Grad Van Gogh. Gänsehaut garantiert.
Nach der Führung ging es in die immersive 360-Grad-Show. Auf Europas größter Rundumleinwand erwachen Van Goghs Werke zum Leben. Die Sternennacht. Die Sonnenblumen. Die Caféterrasse am Abend. Alles in monumentaler Projektion, untermalt von stimmungsvoller Musik, die den Raum füllt.
Wer gedacht hat, er kennt Van Gogh, wird hier eines Besseren belehrt. In dieser Form erlebt man Farbe nicht mit den Augen, sondern mit dem ganzen Körper. Das klingt pathetisch. Es stimmt trotzdem.
Der Gaskessel kann nicht beheizt werden, das ist seiner Konstruktion geschuldet. Im März bedeutet das: Jacke anlassen, warmen Tee annehmen, den Moment genießen. Das Visiodrom-Team hatte an alles gedacht. Heiße Getränke und Kaltgetränke standen bereit, und wer kurz fror, hat das über der Atmosphäre schnell vergessen.
Pizza, Visitenkarten und ein blaues Sparschwein
Nach der Show lieferte das Restaurant Aposto im Haus frische Pizza. Und wir stellten fest: der Gaskessel ist auch ein beeindruckender Raum für’s Netzwerken. Genau das, wofür fair-dienen.net steht: Unternehmerinnen und Unternehmer zusammenbringen, die wirklich miteinander reden wollen.
Eine Visitenkartenwand half dabei, den Überblick zu behalten, wer an diesem Abend dabei war. 60 Teilnehmende bedeuten viele Namen, viele Geschichten, viele mögliche Verbindungen. Die Wand hat aus dem Abend eine Art lebendigem Branchenbuch gemacht.
Und dann war da noch das große blaue Sparschwein. Es stand als „Traumerfüller“ mitten im Raum und hatte seinen Auftritt verdient. Die Spenden, die im Laufe des Abends zusammenkamen, gehen an die Behindertenwerkstätten Troxlerhaus. Ein schöner Gedanke: Netzwerken mit Wirkung.
Danke
Ein Abend wie dieser entsteht nicht von allein. Deshalb ein herzliches Dankeschön an Normann Schwiderski für die Organisation und das Gespür für besondere Orte. Ein großes Dankeschön an die VISIODROM gGmbH und das gesamte Team des Hauses, das die Führung, die Show und den Rahmen mit so viel Sorgfalt gestaltet hat. Und natürlich an das Catering-Team, das uns nach der Show gut versorgt hat.
Vor allem aber: Danke an alle, die dabei waren. Für die offenen Gespräche, die Visitenkarten, den Austausch und die gute Stimmung. Genau das macht fair-dienen.net aus.
Wer die Van-Gogh-Ausstellung im Visiodrom noch nicht kennt, hat noch bis zum 12. April 2026 die Gelegenheit. Ein Besuch lohnt sich, auch ohne Netzwerkabend.





















